Bildungswesen in Deutschland. Беляева Н.Л.

Text 2. Bildungswesen in Deutschland

Bildungswesen in Deutschland. Беляева Н.Л.

(Auszug aus „Tatsachen über Deutschland“)

Deutschland ist ein Land der Bildung und Ausbildung, der Forschung und der Wissenschaften. Nobelpreisträger kommen aus diesem Land, wissenschaftliche Höchstleistungen werden hier erbracht, internationale Projekte gefördert, Studierende aus zahlreichen Ländern der Welt ausgebildet.

Bildung, Wissenschaft und Forschung sind eingebettet in das föderale System der Bundesrepublik Deutschland: Der Bund kann nur gemeinsam mit den Ländern, die weitgehend für das Schulwesen und die kulturellen Angelegenheiten zuständig sind, über Ziele und Maßnahmen entscheiden und sie verwirklichen. Die Ordnung der Berufsausbildung im dualen System liegt allerdings in der Zuständigkeit des Bundes.

Bund und Länder wirken in der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung zusammen. Die Länder stimmen sich im Rahmen der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder untereinander ab.

Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gibt allen Menschen das Recht, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten sowie Ausbildungsstätte, Beruf und Arbeitsplatz frei zu wählen.

Die Bildungspolitik verfolgt dabei das Ziel, jedem und jeder Einzelnen eine optimale Förderung und eine qualifizierte, den Interessen und Fähigkeiten entsprechende Ausbildung zu ermöglichen und junge Menschen zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen, die zur Mitverantwortung in der Demokratie bereit sind.

Kindergarten (Kindertagesstätte – die Kite)

Seit dem 1. August 1996 hat jedes drei- bis sechsjährige Kind in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Kindergärten haben den Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ab drei Jahre bis zum Schuleintritt.

Träger sind neben den Kommunen überwiegend Wohlfahrtsverbände und Kirchen, gelegentlich auch Betriebe und Vereine. Für den Besuch des Kindergartens werden Elternbeiträge erhoben, deren Höhe in der Regel am Einkommen der Eltern orientiert ist.

Im Mittelpunkt der erzieherischen Arbeit steht hier neben der Bildung das soziale Lernen. In der Regel besuchen die Kinder den Kindergarten nur vormittags.

Nur ein Teil der Einrichtungen, die meisten von ihnen in den neuen Bundesländern, bietet eine Ganztagsbetreuung an.

In allen Bundesländern gibt es Krippen, in denen Säuglinge und Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr betreut werden, jedoch sind sie nur in den neuen Bundesländern bedarfsdeckend ausgebaut.

Im Übergangsbereich zwischen Kindergarten und Schule wirken zudem in einigen Bundesländern noch zwei weitere Institutionen: die Vorklassen für Schulreife, aber noch nicht schulpflichtige Kinder und die Schulkindergärten für schulpflichtige, aber noch nicht schulreife Kinder.

Schule

Nach Artikel 7 des Grundgesetzes steht das gesamte Schulwesen unter der Aufsicht des Staates. Für die Gesetzgebung und Verwaltung im Bildungswesen liegt der überwiegende Teil der Kompetenzen bei den Ländern. Dies gilt besonders für das Schulwesen.

Die Schulpflicht beginnt nach Vollendung des sechsten Lebensjahrs.

Nach den Regelungen der Länder müssen Kinder und Jugendliche mindestens zwölf Jahre die Schule besuchen; unter bestimmten Voraussetzungen können auch Volljährige, die sich in der Berufsausbildung befinden, schulpflichtig sein.

Jugendliche, die nach neun Schuljahren nicht (mehr) in eine Vollzeitschule gehen, müssen die Berufsschule besuchen. Die Berufsschulpflicht dauert in der Regel drei Jahre.

Der Besuch aller öffentlichen allgemeinen Schulen ist kostenlos. Die Lernmittel werden den Schülerinnen und Schülern zum Teil kostenlos überlassen, teils ausgeliehen. In einigen Bundesländern wird für die Beschaffung der Lernmittel eine vom Einkommen der Eltern abhängige Selbstbeteiligung oder die vollständige Übernahme der Kosten verlangt.

Bei geringem Elterneinkommen werden Schülerinnen und Schüler an Berufsfach- und Fachoberschulen sowie an allgemein bildenden Schulen ab der zehnten Klasse nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) unter bestimmten Voraussetzungen finanziell unterstützt. Diese Leistungen erfolgen als nicht rückzahlbarer Zuschuss.

Grundschule

In der Regel kommen die Kinder im Alter von sechs Jahren in die Grundschule. Sie umfasst im Allgemeinen vier Jahre, in Berlin und Brandenburg sechs Jahre.

In den meisten Ländern erhalten die Kinder in den beiden ersten Schuljahren noch keine Zensuren, sondern eine Leistungsbewertung in Form eines Berichts. Im Jahr 2003/2004 besuchten über 3,1 Millionen Kinder eine Grundschule.

Seit 1997 sinkt die Zahl der Schülerinnen und Schüler. Dieser Trend wird mindestens bis 2015 anhalten.

Nach den gemeinsamen Jahren in der Grundschule wechseln die Schülerinnen und Schüler in eine andere allgemein bildende Schule im Sekundarbereich I. Die Klassen fünf und sechs sind eine Phase besonderer Förderung, Beobachtung und Orientierung für den weiteren Bildungsgang mit seinen fachlichen Schwerpunkten.

Diese Orientierungsphase ist in der Mehrheit der Länder im Rahmen der verschiedenen Schularten, in einzelnen Ländern auch als eine von den Schularten unabhängige Schulstufe eingerichtet.

Die Entscheidung darüber, welche der weiterführenden Schulen nach der Grundschule besucht wird, orientiert sich an den Empfehlungen der Grundschule, die auf den schulischen Leistungen des Kindes basieren, sowie an dem Wunsch der Eltern.

Hauptschule

Die Hauptschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine grundlegende allgemeine Bildung einschließlich künstlerischer und politischer Bildung sowie Körpererziehung. Der erfolgreiche Abschluss der Hauptschule wird meist zur Aufnahme einer dualen Berufsausbildung genutzt und öffnet den Weg zu vielen Ausbildungsberufen in Handwerk und Industrie.

Realschule

Die Realschule steht zwischen Hauptschule und Gymnasium. Sie vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine erweiterte allgemeine Bildung.

Sie umfasst in der Regel sechs Jahre von der fünften bis zur zehnten Klasse und führt zu einem mittleren Schulabschluss, der zum Eintritt in weiterführende schulische Bildungsgänge berechtigt, zum Beispiel in spezielle Berufsfachschulen, in die Fachoberschule oder auch in die gymnasiale Oberstufe.

Gymnasium

Das in der Regel neunjährige Gymnasium vermittelt eine vertiefte allgemeine Bildung. Die gymnasiale Oberstufe umfasst in der Regel die Jahrgangsstufen elf bis 13 (in einigen Ländern die Jahrgangsstufen zehn bis zwölf beziehungsweise elf und zwölf).

In der gymnasialen Oberstufe ersetzt ein Kurssystem die Klassenverbände. Den Abschluss der Oberstufe bildet die Abiturprüfung. Sie umfasst mindestens vier und höchstens fünf Prüfungsfächer.

Mit der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfung wird das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, in der Regel nach 13 Schuljahren, erworben. Zunehmend bieten die Länder auch Möglichkeiten, die Abiturprüfung nach zwölf Jahren abzulegen.

Das Zeugnis berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen an den Hochschulen. Den Zugang zu den Hochschulen eröffnen auch Fachoberschulen und Fachgymnasien.

Gesamtschule

Eine weitere Schulform im Anschluss an die Grundschule ist die Gesamtschule. Die Gesamtschule fasst die drei sonst getrennten weiterführenden Schulen in der Sekundarstufe I zusammen und bietet die Abschlüsse der Haupt- und der Realschule an.

Verfügt die Gesamtschule über eine gymnasiale Oberstufe, kann an ihr auch das Abitur erworben werden.

Eltern, Kinder und Lehrerinnen und Lehrer legen im Verlauf der Schulzeit gemeinsam und schrittweise fest, welcher Bildungsgang und -abschluss den Anlagen, Neigungen und Fähigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler am besten entspricht.

Sonderschule

Kinder und Jugendliche, die wegen einer Behinderung in den allgemeinen Schulen nicht ausreichend gefördert werden können, werden an Sonderschulen unterrichtet. Es gibt Schulen für die verschiedenen Behinderungsarten. Teilweise werden behinderte Kinder und Jugendliche an Regelschulen in integrierten Klassen unterrichtet. Die Schulpflicht gilt uneingeschränkt auch für sie

Schulabgänger

Die Verteilung der Jugendlichen, die das allgemein bildende Schulsystem mit einem qualifizierten Abschluss verlassen, ist seit Mitte der Neunzigerjahre relativ konstant geblieben.

Jeweils ein Viertel der Absolventinnen und Absolventen beendet die Vollzeitschulpflicht mit einem Hauptschulabschluss oder mit der Fachhochschulreife beziehungsweise der allgemeinen Hochschulreife, rund 40 Prozent der Absolventinnen und Absolventen erhalten einen Realschulabschluss, und knapp zehn Prozent verlassen die Sekundarstufe I ohne einen Schulabschluss. Ein Drittel dieser Jugendlichen holt allerdings später in beruflichen Schulen einen qualifizierten Schulabschluss nach.

Lehrkräfte

Für jede Schulart beziehungsweise Schulstufe gibt es in der Bundesrepublik spezifisch ausgebildete Lehrkräfte. Für alle ist ein Hochschulstudium Voraussetzung, doch sind die Studiengänge unterschiedlich. Lehrerinnen und Lehrer für Grund- und Hauptschulen studieren im Allgemeinen sieben Semester.

Ein längeres Studium von in der Regel neun Semestern wird zum Beispiel für die Unterrichtung an Realschulen, Sonderschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen verlangt. Alle Lehramtskandidatinnen und -kandidaten müssen nach dem Studium das Erste Staatsexamen ablegen.

Es folgt eine pädagogisch-praktische Ausbildung in Form eines Vorbereitungsdienstes (in der Regel zwei Jahre) an schulpraktischen Seminaren und den verschiedenen Schularten, der mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt.

Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen Schulen in den alten Bundesländern sind in der Regel im Dienst der Länder verbeamtet, in den neuen Bundesländern überwiegend im Angestelltenverhältnis tätig.

Wortschatzerläuterungen

Schule, die – школа;

vollausgebaute Schule – полнокомплектная школа;

weniggegliederte Schule – малокомплектная школа;

Gesamtschule, die – общая школа;

Grundschule, die – начальная школа;

Hauptschule, die – основная школа;

Realschule, die – реальная школа;

Gymnasium, das – гимназия;

Sonderschule, die – специализированная школа;

die Schule durchlaufen – разг. пройти курс обучения;

er hat die Hohe Schule durchgemacht. – ирон. он человек, видавший виды;

heute ist keine Schule – сегодня нет занятий [в школе];

der Schule entwachsen sein – выйти из школьного возраста;

die Schule schwänzen – прогуливать уроки;

die harte Schule des Lebens – суровая школа жизни;

etw. aus der Schule plaudern – разг. выболтать какую-л. тайну;

schulpflichtig – обязанный посещать школу;

das schulpflichtige Alter – школьный возраст;

ein schulpflichtiges Kind – ребенок школьного возраста;

Elternbeitrag, der – родительский взнос (плата за обучение)

Höchstleistungen erbringen – добиваться наилучших результатов;

Persönlichkeit, die – личность;

eigene Persönlichkeit frei entfalten – развивать себя свободно как личность;

Projekte fördern – поддерживать проекты;

einen Rechtsanspruch auf etw. (Akk.) haben – иметь право на что-л.;

in das System eingebettet sein – быть включенным в систему;

das duale System – дуальная система.

Aufgaben

1. Erklären Sie, was für ein Schulentyp wird darunter gemeint?

Muster: Die Grundschule ist eine Schule, wo die Kinder die Grundausbildung bekommen, man lernt dort vier Jahre.

– Grundschule – Gesamtschule

– Hauptschule – Realschule

– Gymnasium – Sonderschule

2. Beantworten Sie die Fragen:

Mit wie viel Jahren sind die Kinder in der BRD schon schulpflichtig?

Wie viel Jahre dauert die Vollzeitschule?

Wie viel Jahre umfasst die Grundschule?

Was versteht man unter Orientierungsstufe?

Welche Möglichkeiten bietet die Hauptschule an?

Wodurch unterscheidet sich das Gymnasium von den anderen Schultypen?

3. Wie schätzen Sie das deutsche Bildungswesen ein? Welche Vor- und Nachteile hat es? Diskutieren Sie miteinander darüber. Verwenden Sie dabei folgende Redemittel:

Ich würde sagen, … Ich für meinen Teil…

Ich glaube,… Man kann sagen, dass …

Was meinst du dazu? Wie findest du das?

Wie stehst du dazu? Was verstehst du darunter?

Ich habe den Eindruck, dass….

Wenn ich mich nicht irre,…

Wenn ich richtig verstanden habe, …

4. Erzählen Sie ausführlich über das deutsche Schulsystem. Was ist in Ausbildungssystemen Deutschlands und Russlands

– unterschiedlich,

– gleich oder ähnlich?

5. Deuten Sie die Sprichwörter aus:

Erfahrung ist der beste Lehrmeister.

Früh übt sich, was ein Meister werden will.

Lernst du was, so kannst du was.

Man lernt, solange man lebt.

6. Übersetzen Sie ins Deutsche:

Согласно законодательству федеральных земель дети и подростки должны посещать школу, по меньшей мере, 12 лет.

При определенных условиях совершеннолетние, проходящие профподготовку, также быть обязаны посещать общеобразовательную школу.

В некоторых федеральных землях родители – в зависимости от их доходов – оплачивают учебные пособия частично или полностью.

В начальную школу дети идут, как правило, с 6 лет. В большинстве федеральных земель никто не получает отметок в течение первых двух лет учебы, но каждому ребенку дается развернутая характеристика успеваемости.

В пятом и шестом классах за развитием детей ведется наблюдение, чтобы определить, каким будет их дальнейшее обучения с учетом специфики индивидуальности каждого из них.

Общеобразовательная школа дает ученикам основополагающее знания, включая эстетическое, нравственное и физическое воспитание.

Реальная школа по уровню занимает промежуточное место между основной школой и гимназией.

Как правило, обучение здесь длится 6 лет (с пятого по десятый класс), после чего выдается свидетельство о среднем образовании, дающее право продолжить учебу в других учебных заведениях, например, в специальном профессиональном учебном заведении, где есть старшие классы, или в старших гимназических классах.

Как правило, обучение в гимназиях рассчитано на 9 лет и дает детям углубленное общее образование.

После обучения в гимназии учащиеся сдают экзамен на аттестат зрелости, дающий право на обучение в высшем учебном заведении.

Lesen Sie einen Text über das PISA-Programm und erfüllen Sie anschließend die Aufgaben zum Text.

Unser Nachweis:

PISAProgramme for International Student Assessment – ist der bislang weltweit größte Schulleistungstest. Er untersucht nicht nur das Wissen der Schüler, sondern auch ihre Fähigkeit, dieses Wissen bei der Lösung lebensnaher Aufgaben anzuwenden.

Text 3. Was ist PISA-E? Daten, Fakten und Hintergründe zum Schulvergleichstest

von Jeanette Otto

PISA ist der weltweit größte Schulleistungstest, an dem Deutschland bislang teilgenommen hat. Seine ersten Ergebnisse wurden im Dezember 2001 veröffentlicht (ZEIT Nr. 50, 2001) und lösten eine deutschlandweite Bildungsdebatte aus.

PISA-E ist die Bezeichnung für die deutsche Erweiterungsstudie, die nun Aufschluss über die Leistungsfähigkeit der Schulsysteme in den einzelnen Bundesländern gibt.

PISA wurde von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Auftrag gegeben und umfasst insgesamt drei Testrunden.

Der erste PISA-Test im Jahr 2000 legte den Schwerpunkt auf die Lesekompetenz, stellte aber ebenfalls mathematische und naturwissenschaftliche Aufgaben.

Die nächste internationale Testrunde gab es 2003 mit dem Schwerpunkt mathematische Grundbildung. Und im Jahr 2006 ging es um die naturwissenschaftlichen Fähigkeiten der Schüler.

Mehr gefragt als Faktenwissen

Der nationale Bildungsvergleich beruht auf Fragen und Aufgaben aus dem internationalen PISA-Test sowie auf spezifischen Ergänzungsfragen. PISA-E will nicht einfach zeigen, wie gut deutsche Schüler auswendig lernen, sondern analysiert neben den Fachkenntnissen vor allem fächerübergreifendes Wissen und legt Wert auf Schlüsselqualifikationen.

Die Untersuchungen gehen dabei über den Lehrplanstoff weit hinaus. Sie überprüfen auch Kenntnisse und Fähigkeiten, die im Alltag von Bedeutung sind, zum Beispiel das Lesen eines Fahrplans oder das Verstehen von Abrechnungen. Nicht nur um reines Textverständnis, sondern um das Lernen aus Texten geht es beispielsweise bei der Lesekompetenz.

Die mathematischen und naturwissenschaftlichen Aufgaben orientierten sich im nationalen Test viel konkreter an den in Deutschland verbreiteten Fächern und Lehrstoffen, als das im internationalen Test möglich war.

PISA-E unterschied sich vom internationalen Test aber auch in den Stichproben, die am Verfahren teilnahmen.

Weil sich die 15-Jährigen in Deutschland häufig auf verschiedene Klassenstufen verteilen (Gründe sind spätere Einschulungen oder Klassenwiederholungen), wurde für den Vergleich zwischen den Bundesländern zusätzlich noch eine Stichprobe von Schülern der neunten Klassen zusammengestellt.

Die Ergebnisse der 15-Jährigen waren wiederum wichtig, um die Bundesländer in die internationale Rangliste einordnen zu können, um also zu wissen, ob sächsische Schüler eher dem Niveau australischer oder brasilianischer Jugendlicher entsprechen.

Für die PISA-Aufgaben hatte jeder Schüler zwei Stunden Zeit. Sie bestanden aus einer Mischung von Multiple-Choice-Aufgaben und Fragen, für die Antworten ausgearbeitet werden mussten.

Außerdem gaben die Schüler Auskunft über das Umfeld, in dem ihre Lernleistungen entstanden: über das Klima an der Schule, ihre Familien, ihre Herkunft, ihren Freundeskreis.

So wollen die Bildungsforscher Faktoren ausfindig machen, die das Lernen fördern oder hemmen.

(gekürzt)

Aufgaben

1. Beantworten Sie die Fragen:

Was für Testrunden umfasst PISA?

Worauf ist der PISA-Test gerichtet?

2. Formulieren Sie noch fünf Fragen an Ihre Studienkollegen anhand des Textinhalts.

3. Erzählen Sie über die Gestaltung der Tests in Deutschland. Äußern Sie Ihre eigene Meinung dazu.

4. Besprechen Sie zuerst die Fragen miteinander:

Wozu braucht man PISA?

Wie muss ein richtiger Test aussehen?

Veranstalten Sie anschließend eine Diskussion. Gebrauchen Sie dabei die Redemittel:

Wie verstehst du…? Wie schätzt du … ein?

Welche Rolle spielt …? Wie muss deiner Ansicht nach …?

Nach meiner Auffassung … Aus meiner Sicht …

Soviel ich weiß, … Ich bin überzeugt davon, dass…

Es erklärt sich daraus, dass…

5. Lesen Sie den folgenden Bericht. Finden Sie die Informationen über die Ergebnisse der PISA-Tests und erfüllen Sie anschließend die Aufgaben zum Text.

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Источник: https://studopedia.ru/7_154487_Text--Bildungswesen-in-Deutschland.html

Bildungswesen in Deutschland. Беляева Н.Л

Bildungswesen in Deutschland. Беляева Н.Л.

Латинский язык. Скворцова Т.Н

Скворцова Т.Н., Зиньковская И.В., Захарова Е.Ю., Коротких Л.М.

Скворцова Т.Н., Зиньковская И.В., Захарова Е.Ю., Коротких Л.М. Латинский язык: Учебная программа для вузов. – Воронеж: ИПЦ ВГУ, 2007. – 27 с.

Мельница у черного омута. Гришаева Л.И

Гришаева Л.И., Кашкина О.В., Кузьмина Л.Г.

Гришаева Л.И., Кашкина О.В., Кузьмина Л.Г. Мельница у черного омута: Учебное пособие по домашнему чтению романа Отфрида Пройслера “Крабат”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2003. – 64 с.

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Горожанина Н.И., Жерлыкина Т.Л., Молчанова Л.В.

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Ильичева Н.А., Карпенко И.С., Воробжанская Т.В.

Ильичева Н.А., Карпенко И.С., Воробжанская Т.В. Английский язык: Учебно-методическое пособие. Часть 1 (специальности 010801 – “Радиофизика и электроника”, 010701 – “Физика”, 010803 – “Микроэлектроника и полупроводниковые приборы”). – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2005. – 31 с.

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Бенедиктова Л.В., Трухина С.А. Немецкий язык: Учебно-методическое пособие по специальностям 020100 “Философия”, 020400 “Психология”, 020600 “Культурология”, 031300 “Социальная педагогика”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2006. – 23 с.

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Ермакова Р.А. Новеллы П. Мериме: Учебное пособие по домашнему чтению по специальности 031201 (022600) – “Теория и методика преподавания иностранных языков и культур”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2005. – 20 с.

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Лобакина Е.В., Муковникова Е.М., Нетесова Я.В.

Лобакина Е.В., Муковникова Е.М., Нетесова Я.В. Английский язык: Учебно-методическое пособие по специальности 080102 (060600) “Мировая экономика”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2005. – 23 с.

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Бородкина Г.С. Тесты 1-2: Методические указания по немецкому языку для студентов 1-2 курсов физического факультета. Часть 1. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2001. – 45 с.

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Мартемьянова Н.В. Иностранный язык: Методические указания и контрольные работы по английскому языку для студентов 1-2 курса специальности 020700 – “История”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2003. – 28 с.

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Климова А.Ю., Дроздова И.В., Ильичева Н.А.

Климова А.Ю., Дроздова И.В., Ильичева Н.А. Английский язык: Методические указания для студентов юридического факультета. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2002. – 25 с.

Иностранный язык. Лопатина М.Г

Лопатина М.Г., Бутурлакина Н.В.

Лопатина М.Г., Бутурлакина Н.В. Иностранный язык: Методическое пособие по домашнему чтению по специальностям 030701 (350200) – “Международные отношения”, 080102 (060600) – “Мировая экономика”, 080200 (521300) – “Регионоведение”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2005. – 48 с.

Возвращение к истокам. Ермакова Р.А

Ермакова Р.А., Ушакова Ю.С., Кузьмина Л.Г., Цурикова Л.В.

Ермакова Р.А., Ушакова Ю.С., Кузьмина Л.Г., Цурикова Л.В. Возвращение к истокам: Учебное пособие по домашнему чтению романа Рене Баржавеля “Опустошение”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2004. – 27 с.

Английский язык. Любинская Н.А

Любинская Н.А., Спиридонова Н.Б.

Любинская Н.А., Спиридонова Н.Б. Английский язык: Учебно-методическое пособие по специальностям 080105 (060400) – “Финансы и кредит”, 080106 (060500) – “Бухгалтерский учет, анализ и аудит”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2005. – 27 с.

Английский язык. Горчакова Е.П

Горчакова Е.П., Спиридонова Н.Б.

Горчакова Е.П., Спиридонова Н.Б. Английский язык: Учебно-методическое пособие для специальности 020400 – “Психология”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2003. – 47 с.

Гидрология. Сафонова Н.В

Сафонова Н.В., Черникова С.Н.

Сафонова Н.В., Черникова С.Н. Гидрология: Учебное пособие по английскому языку по специальности 020802 (013400) “Природопользование”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2005. – 44 с.

Немецкий язык. Ч. 1. Горожанина Н.И

Горожанина Н.И., Жерлыкина Т.Л., Молчанова Л.В.

Горожанина Н.И., Жерлыкина Т.Л., Молчанова Л.В. Немецкий язык: Учебное пособие для студентов исторического факультета специальности “Политология”. Часть 1. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2004. – 71 с.

Иностранный язык. Мартемьянова Н.В

Мартемьянова Н.В., Петросян Ж.В.

Мартемьянова Н.В., Петросян Ж.В. Иностранный язык: Методическое пособие по английскому языку для студентов 2 курса специальности 030401 – “История”. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2005. – 46 с.

Немецкий язык. Горожанина Н.И

Горожанина Н.И., Жерлыкина Т.Л.

Горожанина Н.И., Жерлыкина Т.Л. Немецкий язык: Методические указания для студентов 2 курса исторического факультета. – Воронеж: Изд-во ВГУ, 2001. – 16 с.

Источник: https://zzapomni.com/vgu-voronezh/belyaeva-bildungswesen-deutschl-2008-1317

Bildungssystem in Deutschland

Bildungswesen in Deutschland. Беляева Н.Л.

Teil 1 A

Wortschatz zum Text „Bildung in Deutschland“

der Schulpflicht die Grundschule die Hauptschule die Realschule das Gymnasium das Zeugniss der mittleren Reife   mit dem Abitur abschliessen die Universität die Hochschule die Zulassungsbeschränkung der Numerus clausus   der Notendurchschnitt die Gesamtschule die Auszubildenden (Lehrlinge) das Abendgymnasium der Schulabschlüss pl.Umschulungkurse staatlich finanziert staatlicher Zuschuss pl.Studiengebüren der laufende Betrieb der Hochschulen das Hochschulrahmengesetz die Diplom-, Magister-, Staatsprüfung veranstalten das Arbeitsamt die Doktorprüfung (Promotion) der, die Graduierte die Fachhochschulen praxisbezogene Ausbildung die Fernuniversität die Festlegung обязательное школьное обучение начальная школа основная школа реальное училище гимназия свидетельство об окончании неполной средней школы сдавать выпускной экзамен университет высшее учебное заведение ограничения при приёме количественно ограниченный набор студентов средний балл общеобразовательная школа обучающиеся вечерняя гимназия окончание школы курсы переквалификации финансируемый государством государственная субсидия плата за обучение текущая работа вуза   общевузовский закон аттестационный, магистрский, государственный экзамен организовывать биржа труда экзамен на степень доктора имеющий, ..щая степень специальный вуз обучение, связанное с практикой дистанционное обучение установление, определение

A1.Übersetzen Sie den Text.

Bildungssystem in Deutschland

Das Bildungssystem in der Bundesrepublik Deutschland gliedert sich vom Kindergarten bis zum Universität in fünf verschiedene Abschnitte. Es ist ziemlich kompliziert und nicht einheitlich, weil der Bildungsbereich Aufgabe der Bundesländer ist und nicht zentral geregelt wird.

Die allgemeine Schulpflicht beginnt mit sechs Jahren. Alle Kinder gehen in die Grundschule, die die Klassen 1 bis 4 umfasst. Nach diesen vier Jahren wechseln die Schüler entweder auf die Hauptschule, die Realschule oder auf das Gymnasium.

Wer die Realschule erfolgreich beendet, enthält das Zeugniss der mittleren Reife. Wer das Gymnasium mit dem Abitur anschliesst, kann die Universität oder eine andere Hochschule besuchen. Für das Studium besteht in vielen Fächer (z.B. Medizin und Chemie) eine Zulassungsbeschränkung, der Numerus clausus, d.h.

man darf diese Fächer nur studieren, wenn man einen bestimmten Notendurchschnitt erreicht hat. In einigen Bundesländern gibt es neben dem traditionellen dreigliedrigen Schulsystem die Gesamtschule als Alternative. In ihr werden alle Schüler gemeinsam unterrichtet.

Das Ziel dieses Schulform ist eine größere Chancengleichheit.

Die berufliche Ausbildung findet in einem dualen System statt: neben einer zwei- bis dreijährigen Lehre in einem Ausbildungsbetrieb besuchen die Auszubildenden (Lehrlinge) eine Berufsschule. Einige Berufe kann man auch an besonderen Berufsschulen erlernen.

Über den sogenannten zweiten Bildungsweg (z.B. Abendgymnasium) können Erwachsene während oder nach einer Berufstätigkeit die verschiedenen Schulabschlüsse nachmachen, um ihre berufliche Qualifikation und damit ihre Berufschancen zu verbessern.

Daneben veranstaltet das Arbeitsamt Umschulungkurse für Arbeitslose, die in ihrem Beruf keine Stelle finden.

Die meisten deutschen Hochschulen sind vollständig staatlich finanziert oder erhalten einen wesentlichen staatlichen Zuschuss. Private Hochschulen sind die Ausnahme. Die Studierenden zahlen an den staatlichen Hochschulen keine Studiengebüren.

Die Studiendauer umfasst danach an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in der Regel mindestens vier, an den Fachhochschulen mindestens drei Jahre. Gegenwärtig verbringt ein Student an der Universität bus zum Abschluss durchschnittlich zwölf Semester.

Die Verantwortung für den laufenden Betrieb der Hochschulen liegt fast ausschliesslich bei den Ländern.

Der Bund hat allerdings die Kompetenz für die Festlegung der allgemeinen Prinzipien für die Gestaltung des Hochschulwesens, die in dem Hochschulrahmengesetz des Bundes niedergelegt sind.

Auf der Basis dieses Rahmengesetzes erlassen die 16 Länder ihre Hochschulgesetze, in denen weitere Einzelheiten geregelt werden.

Bei den Universitäten wird das Studium mit einer Diplom-, Magister- oder Staatsprüfung abgeschlossen. Anschließend ist eine weitere Qualifizierung bis zur Doktorprüfung (Promotion) oder bis zum Abschluss eines Graduiertenstudiums möglich.

Als zweite Säule des deutschen Hochschulsystems vermitteln die Fachhochschulen vor allem in den Bereichen Ingenieurswesen, Informatik, Wirtschaft, Sozialwesen, Design und Gesundheit eine praxisbezogene Ausbildung, die mit einer Diplomprüfung abschliesst.

Noch eine Möglichkeit eine Hochschulausbildung zu bekommen ist das virtuelle Studium an den Fernuniversitäten

Grundschule 1. –4.Schuljahr
Hauptschule 5. –9./10.Schuljahr
Gymnasium 5. -13.Schuljahr
Realschule 5. –10.Schuljahr
Gesamtschule 5. –13.Schuljahr

Schema 1: Bildungssystem in Deutscland

A2. Aufgaben zum Text:

I.Beantworten Sie die Fragen zum Text.

1. Von wem ist der Ausbildungsbereichin der Bundesrepublik geregelt?

2. Wie viele Schuljahre umfassen verschiedene Schultypen?

3. Was bedeutet Numerus clausus?

4. Was ist das Besondere an dem beruflichen Ausbildungssystem Deutschlands?

5. Im Text werden zwei Schulabschlüsse genannt. Für welche Schultypen gelten sie?

II. Übersetzen Sie folgende Ausdrücke ins Russische.

Das Bildungssystem gliedert sich in fünf verschiedene Abschnitte; die allgemeine Schulpflicht; auf die Hauptschule, die Realschule oder auf das Gumnasium wechseln; die Realschule erfolgreich beenden; das Zeugniss der mittleren Reife erhalten; das Gymnasium mit dem Abitur anschliessen; eine Zulassungsbeschränkung; einen bestimmten Notendurchschnitt erreichen; das dreigliedrige Schulsystem; die Chancengleichheit; die berufliche Ausbildung; die Berufe erlernen; die berufliche Qualifikation verbessern; die Umschulungkurse für Arbeitslose.

III. Setzen Sie passende Verb ein.

1. Das Bildungssystem in der Bundesrepublik Deutschland vom Kindergarten bis zum Universität in fünf verschiedene Abschnitte.

2. Der Bildungsbereich nicht zentral.

3. Nach diesen vier Jahren die Schüler entweder auf die Hauptschule, die Realschule oder auf das Gumnasium.

4. Wer die Realschule erfolgreich, das Zeugniss der mittleren Reife.

5. Einige Berufe man auch an besonderen Berufsschulen.

6. Daneben das Arbeitsamt Umschulungkurse für Arbeitslose, die in ihrem Beruf keine Stelle finden.

IV. Ersetzen Sie die fettgedrukten Vokabeln durch die Synonyme.

1. Die allgemeine Schulpflicht fängtmit sechs Jahren an.

2. Nach diesen vier Jahren beginnen die Schüler entweder mit der Hauptschule, der Realschule oder mitdem Gumnasium.

3. Wer die Realschule erfolgreich beendet, enthält das Zeugniss der mittleren Reife.

4. Alle kindergehen in die Grundschule.

5.Für das Studium besteht in vielen Fächer (z.B. Medizin und Chemie) eine Zulassungsbeschränkung.

6.Neben einer zwei- bis dreijährigen Lehre in einem Ausbildungsbetrieb besuchen die Auszubildenden eine Berufsschule.

V.Sagen Sie es auf Deutsch.

Система образования ФРГ от детского сада до вуза делится на пять частей. Все дети с шести лет ходят в начальную школу. Затем они могут учиться в простой школе, реальной школе или гимназии. Окончив гимназию и сдав выпускной экзамен, можно учиться в университете.

Для некоторых специальностей существует проходной балл, нумерусклаузус. Учёба в университете заканчивается защитой диплома, магистрским или государственным экзаменом.

Специальные вузы осуществляют обучение, связанное с практикой прежде всего в сферах инженерного дела, информатики, социологии и медицины.

Teil 1B

Wortschatz zum Text „Bildungssystem in Russland“

die Vorschulerziehung die Kinderkrippe (-en) der Kindergarten individuelle Fähigkeiten fördern   allgemeinbildende Mittelschule   die Unterstufe die Mittelstufe die Oberstufe Grundfertigkeiten erwerben der Schulhort –(e)s, -e sich mit etw.(D) vertraut machen der Zirkel (s) der Stundenplaner das Berufslyzeum (..zeen) das Berufstechnickum (..ka) umfassende Kenntnisse vermitteln die Berufsqualifikation erwerben hochqualifizierte Fachkräfte   allseitige Persönlichkeitsentwicklung fakultative Kursen дошкольное воспитание детские ясли детский сад развивать индивидуальные особенности общеобразовательная средняя школа классы начальной ступени классы средней ступени старшие классы приобретать основные навыки группа продлённого дня ознакомиться с ч.-л. кружок составитель расписания уроков проф. лицей проф. Техникум давать обширные знания получать проф. квалификацию высококвалифицированные кадры всестороннее развитие личности факультативные занятия

Источник: https://poisk-ru.ru/s51687t2.html

Das Bildungssystem in Deutschland | bpb

Bildungswesen in Deutschland. Беляева Н.Л.
Das deutsche Bildungssystem grafisch darzustellen ist gar nicht so einfach, zumal es ein deutsches Bildungssystem genau genommen gar nicht gibt. Denn für die Bildungspolitik sind in Deutschland die Bundesländer zuständig.

So gibt es in der Gestaltung des allgemeinbildenden Schulwesens, aber auch in den anderen Bildungsbereichen einige Unterschiede zwischen den Bundesländern. Es lohnt sich genauer hinzuschauen.Interaktive Grafik: Das deutsche Bildungssystem. Grafik: Benjamin Erfurth, 23.7.

2013 (© bpb)Das deutsche Bildungssystem grafisch darzustellen ist gar nicht so einfach, zumal es ein deutsches Bildungssystem genau genommen gar nicht gibt. Denn für die Bildungspolitik sind in Deutschland in erster Linie die Bundesländer zuständig.

Sie haben die sogenannte Kulturhoheit, so dass die Landesregierungen weitgehend selbstständig entscheiden können, wie sie ihre Bildungssysteme ausgestalten. Dies gilt insbesondere für die Gestaltung des allgemeinbildenden Schulwesens, aber auch in den anderen Bildungsbereichen gibt es einige Unterschiede zwischen den Bundesländern.

In dieser Grafik können wir die vielfältigen Differenzen zwischen den Bundesländern nicht durchgehend abbilden. Der aufmerksame Betrachter wird insofern feststellen, dass das Bildungssystem in seinem eigenen Bundesland nicht in jedem Punkt der Grafik entspricht – dass z.B.

die Grundschulzeit sechs und nicht vier Jahre beträgt, dass eine bestimmte Schulform (etwa die Hauptschule) nicht (mehr) existiert oder einen anderen Namen trägt, ein aufgelisteter Abschluss nicht angeboten oder ein eingezeichneter Übergang nicht (ohne weiteres) möglich ist.

Bei allen Unterschieden gibt es aber doch über alle Bundesländer hinweg eine gemeinsame Grundstruktur des Bildungssystems. In dieser Grafik geben wir einen Überblick über:

  • die fünf großen Bildungsbereiche mitsamt der dazugehörenden Bildungseinrichtungen
  • die Bildungsabschlüsse, die an den jeweiligen Einrichtungen erlangt werden können
  • die Übergangsmöglichkeiten für Absolventen der einzelnen Bildungseinrichtungen

Die Schulpflicht beginnt in der Regel im Jahr der Vollendung des sechsten Lebensjahres. Ab diesem Alter sind alle Kinder gesetzlich zum Schulbesuch verpflichtet. Im Ausnahmefall kann ein schulpflichtiges Kind allerdings für ein Jahr von der Einschulung zurückgestellt werden, nämlich wenn es im Rahmen einer schulärztlichen Untersuchung für nicht „schulfähig“ befunden wird. In der Regel erstreckt sich die Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr und besteht aus zwei Teilen: Die sogenannte Vollzeitschulpflicht umfasst neun, in manchen Bundesländern auch zehn Besuchsjahre an einer allgemeinbildenden Schule. Anschließend gilt für diejenigen Jugendlichen, die im Sekundarbereich II keine allgemeinbildende oder berufliche Schule in Vollzeitform besuchen, die sogenannte Teilzeitschulpflicht (Berufsschulpflicht). Sie endet in der Regel mit dem Abschluss einer Berufsausbildung.Das Bildungssystem besteht aus fünf großen Bildungsbereichen: Elementarbereich, Primarbereich, Sekundarbereich I, Sekundarbereich II und Tertiärbereich. Jeder dieser Bildungsbereiche umfasst wiederum verschiedene Bildungseinrichtungen bzw. Bildungsgänge.

Elementarbereich

Der Elementarbereich umfasst mit der Kinderkrippe, dem Kindergarten, der Kindertagespflege sowie den Vorklassen an Grundschulen die Betreuungs- und Bildungsangebote für Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zum Schuleintritt. Der Besuch dieser Einrichtungen ist in Deutschland nicht verpflichtend.

Dennoch ist die frühkindliche Bildung mittlerweile fester Bestandteil der Bildungsbiografie geworden: Bundesweit besuchen über 90 Prozent der 3- bis 6-Jährigen eine Kindertageseinrichtung. Bei den unter 3-Jährigen ist die Betreuungsquote dagegen mit etwas über 20 Prozent wesentlich geringer. Doch auch hier ist die Nachfrage in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.

Ab 2013 hat jedes Kind mit Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz.

Primarbereich

Mit Einsetzen der Schulpflicht treten Kinder in den Primarbereich ein. Die Grundschule umfasst die Klassenstufen 1 bis 4 (in einigen Bundesländern die Klassenstufen 1 bis 6) und ist die einzige Bildungseinrichtung, die von fast allen Schülerinnen und Schülern gemeinsam besucht wird. Am Ende der Grundschulzeit wird auf Basis von Schulnoten (und ggf.

weiteren Kriterien wie Lern- und Arbeitsverhalten) eine Schullauahnempfehlung für die Sekundarstufe ausgesprochen. In den meisten Bundesländern ist diese zwar nicht bindend.

Doch müssen die Schülerinnen und Schüler bei Anwahl einer nicht empfohlenen Schulform je nach Bundesland zumeist eine Aufnahmeprüfung absolvieren und/oder eine Probezeit an der gewählten Schule bestehen.

Sekundarbereich I

Im Sekundarbereich I fächert sich das Bildungssystem in verschiedene Schulformen bzw. Bildungsgänge auf, an denen nach unterschiedlichen Lehrplänen unterrichtet wird.

In der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium ist der Unterricht grundsätzlich auf einen bestimmten Abschluss bezogen.

Schularten mit zwei Bildungsgängen führen sowohl den Haupt- als auch den Realschulbildungsgang, an Schularten mit drei Bildungsgängen (auch kooperative oder additive Gesamtschulen genannt) gibt es darüber hinaus noch einen Gymnasialbildungsgang.

An integrierten Gesamtschulen besuchen die Schülerinnen und Schüler hingegen keinen bestimmten Bildungsgang. Sie können stattdessen in den einzelnen Fächern zwischen unterschiedlich anspruchsvollen Kursen wählen – so genannte Förder-, Grund- und Erweiterungskurse.

Am Ende der Sekundarstufe I kann in allen Schulformen bzw. Bildungsgängen ein allgemeinbildender Schulabschluss erworben werden. Dieser bescheinigt die in der Schule erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem Zertifikat und berechtigt – je nach Abschluss – zum Besuch unterschiedlicher weiterführender Bildungseinrichtungen in Sekundarbereich II.

Sekundarbereich II

Der Sekundarbereich II umfasst allgemeinbildende und berufliche Vollzeitschulen sowie die Berufsausbildung im dualen System.

Welche dieser Bildungseinrichtungen einem Jugendlichen offenstehen, hängt maßgeblich davon ab, welchen Schulabschluss er erlangt hat: Der Hauptschulabschluss qualifiziert vor allem zur Aufnahme einer dualen Berufsausbildung. Dazu müssen die Jugendlichen jedoch zunächst eine Lehrstelle in einen Betrieb finden.

Gelingt dies nicht – und das gilt für einen beträchtlichen Anteil der Schulabgänger mit Hauptschulabschluss – so müssen die Jugendlichen, zumal sie noch schulpflichtig sind, eine berufsvorbereitende Maßnahme im Übergangssystem absolvieren.

Für Jugendliche mit Mittlerem Schulabschluss (MSA) ist das Spektrum der Wahlmöglichkeiten deutlich größer. Der MSA ermöglicht neben der dualen auch die Aufnahme einer vollzeitschulischen Berufsausbildung und eröffnet – z.T.

unter Voraussetzung eines bestimmten Notendurchschnitts – den Zugang zu den verschiedenen beruflichen Oberschultypen (FOS, BOS, Fachgymnasium) und zur gymnasialen Oberstufe.

In der dualen und vollzeitschulischen Berufsausbildung erlangt man einen beruflichen Abschluss, der zur Aufnahme einer bestimmten Erwerbstätigkeit qualifiziert. Die übrigen (auch beruflich orientierten) Bildungsgänge führen zur allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife bzw. zur Fachhochschulreife, und berechtigen damit zur Aufnahme eines Studiums im Tertiärbereich. Allerdings nimmt auch ein beträchtlicher Anteil der Jugendlichen, die eine Hochschulzugangsberechtigung erlangt haben, eine duale oder vollzeitschulische Berufsausbildung auf.

Förderschulen (Primarbereich, Sekundarbereich I und Sekundarbereich II)

Im internationalen Vergleich wird in Deutschland ein großer Anteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf außerhalb des allgemeinen Schulsystems unterrichtet. Je nach Bundesland gibt es dazu bis zu elf unterschiedliche Typen von Förderschulen (z.B. Förderschulen für Gehörlose, Blinde, Sprachbehinderte, Lernbehinderte), die in einigen Bundesländern auch Sonderschulen, Förderzentren oder Schulen für Behinderte genannt werden. Mehr als drei Viertel aller Förderschülerinnen und Förderschüler verlassen die Schule ohne einen Hauptschulabschluss. Im Jahr 2009 hat Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifiziert. Art. 24 dieses völkerrechtlichen Abkommens verpflichtet die Vertragsstaaten dazu, ein „inklusives“ Bildungssystem zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wird gefordert, dass Kinder mit und ohne Behinderungen grundsätzlich gemeinsam an allgemeinen Schulen unterrichtet werden sollen.

Tertiärbereich

Der Tertiärbereich umfasst einerseits Universitäten, Fachhochschulen und andere Hochschularten, die zu einem akademischen Abschluss führen. Ihr Abschluss qualifiziert zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit und berechtigt – ab einem bestimmten Notenschnitt – zur Promotion.

Zum anderen umfasst der Tertiärbereich Einrichtungen, die berufsqualifizierende Studiengänge anbieten sowie Einrichtungen der beruflichen (Weiter-) Bildung. Die Berufsakademien vermitteln in Form dualer Studiengänge eine wissenschaftsbezogene und zugleich praxisorientierte berufliche Bildung.

Ihr Besuch setzt entsprechend einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen voraus. Schulen des Gesundheitswesens vermitteln die Ausbildung für nichtakademische Gesundheitsdienstberufe (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen, Hebammen, Masseure). Sie können in der Regel erst nach Vollendung des 18.

Lebensjahres besucht werden und setzen zumeist eine einschlägige Berufsausbildung oder den erfolgreiche Besuch einer auf die Ausbildung vorbereitenden schulischen Einrichtung voraus. Fachschulen dienen hingegen der beruflichen Weiterbildung. Sie setzen sowohl eine abgeschlossene Berufsausbildung als auch Berufserfahrung voraus und schließen u.a.

mit der staatlichen Prüfung zum Techniker. Dieselben Zugangsvoraussetzungen gelten auch für die von den Kammern durchgeführte Weiterbildung zum Meister und Industriemeister. Mit diesen beruflichen Weiterbildungsabschlüssen wird zudem die Hochschulzugangsberechtigung erlangt.

Источник: https://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/zukunft-bildung/163283/das-bildungssystem-in-deutschland

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